Hohenleipisch gewinnt rassiges Heimfinale
Mit einer starken Mannschaftsleistung gewinnt der VfB 1912 das Jahresfinale auf eigenem Platz und landete nach längerer Zeit wieder einen Dreier gegen Ströbitz. Beide Teams boten ein gutklassiges, intensives und rassiges Fußballspiel, in dem die Platzherren insgesamt mehr gefährliche Szenen hatten und dementsprechend Mitte der zweiten Hälfte 3:0 führten. Die erwartet spielstarke Wacker-Elf kam allerdings durch zwei Distanztore in den linken und rechten Torwinkel heran, jedoch verteidigten die Einheimischen bis in die siebenminütige Nachspielzeit den knappen Vorsprung und gingen als insgesamt verdienter Sieger vom Platz.
Nach der Vorwochenniederlage wollten die Hohenleipischer Wiedergutmachung betreiben, hatten mit Ströbitz aber die momentan formstärkste Elf als Gegner, gegen den der letzte Dreier schon etwas her ist.
Schon in der ersten Minute verpassten die Platzherren die Führung nach straffem Böhme-Schuss, lagen aber nach einer knappen Viertelstunde durch Tom Richter doch vorn. Und mit dem nächsten Angriff hatte der VfB eine weitere Großchance. Die Partie war inzwischen ausgeglichen und trotzdem David Walter auf der Linie bei der einzigen Wacker-Chance vor der Pause auf der Linie retten musste (18.), blieben die Einheimischen das gefährlichere Team und vergaben im Gegenzug eine weitere Möglichkeit. Den 2:0-Torschrei hatten die Zuschauer schon auf den Lippen, da holte Wacker-Kapitän Ben Twarroschk die Kugel im Fliegen noch von der Torlinie (26.). Zuvor hatte sich Felix Kniesche links klasse durchgesetzt und über den Keeper in Richtung langes Eck gelupft und hatte letztlich Pech.
Mit der knappen Heimführung ging es in die Kabinen und erneut dauerte es keine Minute nach Wiederbeginn, dass Hohenleipisch eine sehr gute Chance mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze ausließ. Wenig später war es aber soweit und Felix Kniesche erhöhte auf 2:0 (51.). Mit einer Glanzparade hielt VfB-Keeper Laurin Bormann die Null, faustete einen Kopfball aus Nahdistanz über die Latte (63.). Ein Anschlusstreffer brächte natürlich komplett neue Dynamik ins Spiel, umso wichtiger war der zweite Kniesche-Treffer in der 70. Minute, nachdem er zuvor schon eine Möglichkeit dazu vergeben hatte (66.).
Eine Vorentscheidung war der Dreitore-Vorsprung dennoch nicht, zu spielstark zeigten sich die Gäste und kamen prompt zu einem Treffer (73.). Ansatzlos genau in den Torwinkel netzte Florian Triebswetter aus gut sechszehn Metern ein. In der Folge wollte Wacker mehr, das Spieltempo insgesamt blieb weiterhin hoch, die Gastgeber bekamen Möglichkeiten für Gegenstöße, klare Chancen sprangen dabei nicht mehr heraus.
Die ohnehin ordentliche Spannung bekam durch den Anschlusstreffer noch einen Schub kurz vor Schluss. Mit seinem Sonntagsschuss machte es Jannes Preuß noch einmal richtig eng und in der ersten der sieben Nachspielminuten hielt VfB-Tormann Laurin Bormann mit einer Glanzparade den Sieg und die drei Heim-Zähler endgültig fest.
Am Ende machte ein Tor den Unterschied, was auch dem Verlauf entsprach. Hohenleipisch entschied Halbzeit eins für sich und die zweite Hälfte endete unentschieden.
Während Wacker schon in die Winterpause geht, hat die VfB-Elf kommenden Samstag das Spiel in Döbern als erstes von drei Nachholspielen vor der Brust. (ft)
VfB: Bormann, Heiner, L. Kotte (42. Schröder, GK), Walter, Pospischil (GK), Matthäus, Richter, Ott (GK, 84. Reichmann), Böhme, Kniesche (GK), Vogt (90.+4 Brandhorst),.
Wacker: Pelz (88. Dinter), Geisler (GK), Twarroschk, Lieschke (53. Triebswetter), Rumplasch, Kowal (GK, 53. Ubyraiev GK), Lampel, Jaro Preuß (78. Mayr), Jannes Preuß, Pilzecker (42.), Kielisch.
Tore: 1:0 Richter (13.), 2:0, 3:0 Kniesche (51., 70.), 3:1 Triebswetter (73.), 3:2 Jannes Preuß (87.)
Schiedsrichter: Kevin Heyl (Potsdam), Zuschauer: 99




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